Die häufigsten Fehler beim Brusttraining

Sünden beim Brusttraining

Das Brusttraining zählt für viele Sportler zu den beliebtesten Trainingstagen und wird fast wie ein Feiertag zelebriert (“Montag ist Brusttag”). Bei kaum einer anderen Übung kann man so schnell Fortschritte erzielen wie beim Bankdrücken. Oftmals kommt man jedoch an einem Punkt an, wo man kaum noch Fortschritte erzielt. Der Grund hierfür ist meistens, dass man die gesamte Zeit über mit einer unsauberen Technik trainiert hat, was häufig auch in Schmerzen resultiert.

Deshalb möchten wir Dir in diesem Artikel zeigen, welche Fehler es beim Brusttraining zu vermeiden gilt und wie man sein Training effektiver gestalten kann.

Die häufigsten Fehler beim Brusttraining

1. Exzessives Langhantel-Bankdrücken

LH-Bankdrücken ist zweifellos eine tolle Übung, um Brustmuskeln aufzubauen. Nichtsdestotrotz sollte man andere Übungen nicht außer Acht lassen und regelmäßig sein Brustmuskeltraining variieren. Vor allem hinsichtlich der Minimierung des Verletzungsrisikos bieten sich z.B. negatives Kurzhantel-Bankdrücken an. Zum Ende des Workouts kann man anhand von Übungen an Maschinen das Letzte aus seinem Körper herausholen. Es kann sogar sinnvoll sein, eine Zeit lang komplett auf diese Übung zu verzichten, um Plateaus zu überwinden.

2. Übertraining

Häufig lässt es sich beobachten, dass Athleten das Brustmuskeltraining deutlich in den Fokus rücken. Sie trainieren die Brust mit viel höherer Intensität als den Rest des Körpers. Sie malträtieren den Körper mit Brustübungen in allen Variationen. Langfristig besteht dadurch jedoch die Gefahr von Übertraining. Damit alle Muskelpartien gleichmäßig wachsen, sollte man am Chestday nicht übertreiben.

3. Vernachlässigung von einzelnen Brustpartien

Langhantel- bzw. Kurzhantel-Bankdrücken spricht vor allem den großen, mittleren Brustmuskel an. Für ein ästhetisches Gesamterscheinungsbild und eine gleichmäßige Entwicklung sollte man jedoch auch die obere und untere Brust, sowie den Sägemuskel nicht missachten. Deshalb sollte man öfter mal auf die Schrägbank ausweichen und Übungen wie Überzüge und vorgebeugte Dips machen.

4. Zu geringer Bewegungsradius

Ein weiterer, häufig zu beobachtender “Trend” besteht darin, dass sich viele Sportler beim Bankdrücken Unmengen an Gewichten aufladen, die Übung jedoch nicht korrekt ausführen. In der negativen Phase der Bankdrückbewegung gehen sie nur einen Bruchteil der Bewegungsamplitude nach unten. Dadurch wird nur ein begrenzter Wachstumsreiz gesetzt. Die Devise lautet also: Weniger Gewicht, größerer Bewegungsradius.

Anstatt sich also nur auf die Drückbewegung zu versteifen, sollte man zusätzlich die Negativphase langsam und konzentriert ausführen und sich direkt auf die Muskeln fokussieren, um eine größere Muskelspannung zu erzielen.

Die besten Übungen fürs Brusttraining gibt es übrigens hier.

Was ist deine Lieblingsübung für die Brustmuskulatur? Teil Sie uns in den Kommentaren mit!

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