Warum man das Beintraining nicht vernachlässigen sollte

Beintraining

Never skip leg day.

Viele Sportler konzentrieren sich bei ihren Workouts hauptsächlich auf die oberen Körperpartien, allen voran Brust, Bizeps und Trizeps. Ihnen ist es wichtig, im ärmellosen Tank Top gut auszusehen und anderen zu imponieren. Andere Muskelpartien wie Rücken und vor allem Beine werden dabei leider oftmals vernachlässigt, da man sie unter der Kleidung nur begrenzt zur Schau stellen kann.

Häufig werden Alibi-Workouts an Maschinen durchgeführt, welche aber kein adäquater Ersatz für Kniebeugen (Squats) sind. Langfristig ist es verwerflich, diese Muskelpartien nicht intensiv zu trainieren. Einerseits aus ästhetischen, vor allem jedoch aus gesundheitlichen Gründen.

Deshalb zeigen wir Dir, wieso man das Beintraining niemals auslassen sollte und der restliche Körper sogar davon profitiert.

Wieso man unbedingt Beine trainieren sollte

1. Fettverbrennung ankurbeln: Der Gesäßmuskel und die Beinmuskulatur (Beinstrecker & Beinbeuger) sind anatomisch gesehen, die größten Muskeln des Körpers. Das bedeutet, sie verbrauchen bei Anstrengung auch am meisten Energiereserven. Wenn man nun die unteren Körperpartien ignoriert, hat der Körper einen geringeren Energieumsatz und weniger Fett wird verbrannt. Das Beintraining hilft also, zusätzliche Kalorien zu verbrennen und schneller in Form zu kommen.

2. Zusätzliches Muskelwachstum: Bei intensiver körperlicher Belastung setzt der Körper Wachstumshormone frei (u.a. Testosteron). Das Testosteron bewirkt, dass die Aminosäuren-Verstoffwechselung in den Muskelzellen erhöht wird. Dadurch nimmt der Muskel sowohl an Kraft, als auch Volumen zu. Man wird leistungsfähiger wird und die Regenerationszeit nimmt ab. Folglich profitieren auch andere Muskelgruppen, die nicht direkt beansprucht wurden vom Beintraining – gemäß dem Motto “Je mehr, testo besser”.

3. Synergie: Bei der Kniebeuge werden auch andere Muskelgruppen (Bauch & Rücken) mitbelastet, beim Kreuzheben hingegen auch die Beine (v.a. der Beinbeuger). Letztendlich hilft das Beintraining also auch, bei anderen Übungen mehr Gewicht zu bewältigen.

4. Ästhetik: Spätestens im Sommer kommt die Zeit, wenn man seine Beine und Waden nicht mehr in der weiten Jogginghose verstecken kann. Eine asymmetrische Muskelverteilung sieht optisch einfach besser aus und steigert das Selbstbewusstsein.

Beintraining – eine notwendige Qual

Beim intensiven Bein-Workout verausgabt man sich komplett – das ist ein Fakt. Wenn man sich jedoch die Vorteile ins Gedächtnis ruft, sollte man sich jedoch dazu motivieren können, regelmäßig in den sauren Apfel zu beißen. Jeder Sportler hatte schon mal mit Motivationsproblemen zu kämpfen, falls Du also zusätzliche Aufmunterung brauchst, schau hier vorbei! Die besten Beinübungen findest Du in diesem Artikel.

Man sollte sich jedoch langsam an das Neuland “Beintraining” herantasten, um schwerwiegende Verletzungen zu vermeiden. Mit der Zeit wird man auch hier starke Fortschritte verzeichnen können.

Wie sieht es bei Dir aus? Zählt für Dich das Beintraining eher zu den gehassten Trainingstagen oder liebst Du es sogar? Teil es uns in den Kommentaren mit!

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